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Mittwoch, 22. November | 19:30

Michael Weingarten: „Luthers Antisemitismus“

Blutrünstig, rachsüchtig, geldgierig, ja wahrhafte Teufel seien die Juden, meint Luther. Am liebsten würde er jeden von ihnen erwürgen, wenn das nicht gegen christliche Gebote verstieße. Wenigstens solle man ihre Synagogen niederbrennen, ihre Häuser zerstören, ihnen die Gebetbücher entziehen und ihre Lehre bei Todesstrafe untersagen. – Ist das noch Anti-Judaismus oder formuliert Luther hier Ansichten, die einen fließenden Übergang zu den antisemitischen Positionen des 20. Jahrhunderts bilden, mit all ihren katastrophalen Folgen? Lassen sich solche anti-judäischen und antisemitischen Äußerungen Luthers wirklich von seiner Theologie trennen? Gerade im Jubiläumsjahr der Reformation sollten diese Fragen offen diskutiert werden.

[Vortrag im Kuppelsaal des Kunstgebäudes]

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Datum:
Mittwoch, 22. November
Zeit:
19:30