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April 2018

[Plenum] Was, wenn wir’s nicht schaffen? – Die Ökonomie des Untergangs

6. April | 15:00 - 15:30
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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[Offenes Seminar] Katja Diefenbach/Daya Sieber: Zwischen »Atrocity-Film« und Distanzmontage: Alain Resnais’ NACHT UND NEBEL

10. April | 13:00 - 16:30
Workshopräume im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Als einer der ersten Dokumentarfilme über die NS-Konzentrationslager stieß Resnais’ Film NACHT UND NEBEL allerorten auf institutionelle Widerstände. Bei den Filmfestspielen in Cannes sorgte die deutsche Regierung 1956 für einen politisch umkämpften Ausschluss vom Wettbewerb. Die französische Zensur ließ das Bild eines die Kollaboration belegenden Polizisten entfernen. Die Defa-Synchronisatoren in der DDR veränderten Celans Übersetzung. Japan erließ ein Einfuhrverbot, in den USA fand sich kaum ein Verleih. Dennoch wurde NACHT UND NEBEL zum ersten großen ikonologischen Monument der Erinnerung an…

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[Offenes Seminar] Wolfgang Mayer: Orgasmic Force Sustains the World Economy

10. April | 14:00 - 18:00

In seinem offenen Seminar Orgasmic Force Sustains the World Economy wird Wolfgang Mayer mit den Teilnehmer_innen mehrere Texte dikutieren – u. a. das Performance script 20161Inmoral Lidos sowie das Buch Testo Junkie des spanischen Autors und Kurators Paul B. Preciado, in dem dieser die Wirkung der drei "Platformen" – Drogen, Audiovisuelle Pornografie und sexuelle Dienstleistung – auf die Produktion von Kapital. Darüberhinaus werden verschiedene Performances, die Mayer mit Discoteca Flaming Star realisiert hat, u. a. El Valor del Gallo Negro…

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[Offenes Seminar] Katja Diefenbach: Überschreitung, Exzess, Todestrieb. Stile existenzieller Radikalität

11. April | 10:00 - 16:00
Workshopräume im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Spätestens seit Friedrich Nietzsche tauchen in der modernen Philosophie Überlegungen zur Befreiung des Lebens von moralischen Zwängen und höheren Werten auf. Dem Leben wird dabei eine Aktivität zugeschrieben, mit der es seine reaktiven, dem Ressentiment und der Verneinung zugeneigten Seiten überschreitet. Seine existenzielle Verkümmerung überwindend, hört es auf, Verantwortlichkeiten und Leistungen schultern zu wollen. Zu leben, heißt, das Leben zu erleichtern und zu entlasten, sich aller religiösen, moralischen oder asketischen Urteilsinstanzen zu entledigen. Den Tod Gottes zu diagnostizieren, reicht dabei…

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[Offenes Seminar] Ülkü Süngün: Bildpolitiken im Migrations- und Asylkontext, oder: Wann sind wir endlich da?!

11. April | 10:00 - 17:00
Workshopräume im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Die Flüchtlingsthematik dominiert seit geraumer Zeit die Medien und hat u.a. die letzte Bundestagswahl als wichtige politische Frage unserer Zeit mitgeprägt. Der politischen und philosophischen Bedeutung des Phänomens widmen wir uns mit Beiträgen von Alain Badiou, seiner L'Organisation politique (OP) und der Sans-Papiers-Bewegung in Frankreich. Diese haben mit ihrem Mitte der 90er Jahre für die Rechte von Menschen ohne Papiere ausgetragenen Kampf den Grundstein vieler heutiger Organisationen und Widerstandsbewegungen im Asyl- und Migrationskontext gelegt. Mit der kritischen Analyse der gegenwärtigen…

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[Offenes Seminar] Ülkü Süngün: Prozess. Performance. Medien & der NSU-Komplex

12. April | 10:00 - 17:00
Workshopräume im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Die rassistische Mordserie und die weiteren Anschläge und Raubüberfälle des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU), sein Netzwerk und die ermittelnden Behörden beschäftigen sowohl den NSU-Prozess in München als auch weitere Untersuchungsausschüsse, u.a. den im Landtag von Baden-Württemberg. Begleitet werden diese von einer zivilgesellschaftlichen Auseinandersetzung, wie z.B. dem Tribunal ‘NSU-Komplex auflösen‘ in Köln und einer intensiven und bis zur Stunde andauernden Prozessbeobachtung seitens NSU Watch. Anhand von Textauszügen aus Medien der Rechtsprechung und Bildregime des Rechts von Cornelia Vismann u.a. beschäftigen wir uns…

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[Offenes Seminar] David Quigley: A Cartography of New Narratives. An Open Exhibition in Progress

12. April | 10:00 - 17:00
Workshopräume im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Seminar auf Deutsch und Englisch.

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Grußworte der Staatssekretärin Petra Olschowski / Begrüßung durch die Netzwerkpartner Kunstgebäude

12. April | 18:30 - 19:00
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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[Eröffnungsvortrag] Gayatri Chakravorty Spivak: Wirtschaftswachstum und soziale Inklusion

12. April | 19:00 - 20:00
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland

Gayatri Chakravorty Spivak, Professorin an der renommierten Coumbia University New York, hält den Eröffnungsvortrag zum Thema Wirtschaftswachstum und seine Implikationen auf die sozial-politische Entwicklung am Beispiel von Burma und Ländern im asiatischen Raum.

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[Präsentation] Sylvia Winkler: DZZA – FZGI

12. April | 20:00 - 20:30
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Für DZZA - FZGI (Dokumentations-Zeichnung zukunftsweisender Allianzen - Forum Zivilgesellschaftliche Initiativen) begleitete Sylvia Winkler als Beobachterin, Protokollantin und politisch Engagierte die Veranstaltungen der gleichnamigen Reihe, die seit Dezember 2017 im Kunstgebäude Stuttgart statt findet. Vor dem Hintergrund der bei Vorträgen und Workshops erarbeiteten Inhalte und Fragestellungen richtet sie ihren Blick auf die beteiligten Initiativen und Akteur_innen, um naheliegende und richtungsweisende Diskurse, Verbindungen und Allianzen herauszuarbeiten. Der Titel des entstandenen Diagramms ist eine Hommage an Mark Lombardis Arbeit 'BCCI-ICIC', in welcher…

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[Einführung/Vortrag] Boris Ondreička: Was, wenn wir’s nicht schaffen? – Die Ökonomie des Untergangs.

13. April | 10:30 - 11:30
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Es gibt positive Utopien (Traumlandschaften), welche (optimistisch) die Welt retten wollen – und dann gibt es negative Utopien (Albträume), die (pessimistisch) erwägen, was passiert, wenn wir es nicht schaffen, die Menschheit (wie wir sie kennen) auf diesem Planeten am Leben zu erhalten: die „Worst-Case-Szenarien“ oder „Weltuntergangsargumente“. Das ökonomische/-logische Bewusstsein zu „schwärzen“ kann die Dringlichkeit steigern, uns vom gierigen Schlund der neoliberalen Welt zu entfernen, an dessen Rand wir entlangbalancieren. „WAS, WENN WIR’S NICHT SCHAFFEN? – DIE ÖKONOMIE DES UNTERGANGS“ schafft…

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[Workshop 1] Boris Ondreička, ANON, Diann Bauer, M Lamar: Was, wenn wir’s nicht schaffen? – Die Ökonomie des Untergangs

13. April | 11:30 - 13:30
Workshopräume im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Es gibt positive Utopien (Traumlandschaften), welche (optimistisch) die Welt retten wollen – und dann gibt es negative Utopien (Albträume), die (pessimistisch) erwägen, was passiert, wenn wir es nicht schaffen, die Menschheit (wie wir sie kennen) auf diesem Planeten am Leben zu erhalten: die „Worst-Case-Szenarien“ oder „Weltuntergangsargumente“. Das ökonomische/-logische Bewusstsein zu „schwärzen“ kann die Dringlichkeit steigern, uns vom gierigen Schlund der neoliberalen Welt zu entfernen, an dessen Rand wir entlangbalancieren. „WAS, WENN WIR’S NICHT SCHAFFEN? – DIE ÖKONOMIE DES UNTERGANGS“ schafft…

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[Workshop 2] Thomas Seibert: Um‘s Ganze!

13. April | 11:30 - 13:30
Workshopräume im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Im Rahmen des Forums zivilgesellschaftliche Initiativen - Allianzen schmieden   Dass es nicht so bleiben wird, wie es ist, und dass das Neue in gleich mehreren Katastrophen auf uns zukommt, scheint uns klar – es scheint uns allen sogar das einzige zu sein, was am Zustand der Welt sicher ist. Weil das so ist, will niemand mehr aufs Ganze gehen, nicht in der Praxis, und nicht in der Theorie. Dafür steht der Begriff der „Vielfachkrise“, der eigentlich – auch das…

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[Workshop 2] Z. Blace & ccSPORT #theTeamEUROPE2050 & Gemeinschaftsbezogen, miteinander SPORT schaffen

13. April | 11:30 - 13:30
|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Tag(en) um 11:00 beginnt und bis 14. April 2018 wiederholt wird.

Workshopräume im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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#theTeamEUROPE2050 ist ein Bildkonzept, das in Plakatform und online präsentiert wird. Es will die Vorstellung jenseits nationalstaatlicher Identität wachrufen, uns Konzepte von politischem Handeln, Partizipation, Institutionen und Repräsentation überdenken lassen. Es dockt an sportliche Großanlässe an und reagiert so auf hervorbrechenden Nationalismus, die Medialisierung und Industrialisierung des Sports. 2018 wurde es als #theColderOLYMPIX anlässlich der Olympischen Winterspiele durch Zeljko Blace initiiert, gemeinsam mit dem ccSPORT artivist Verbund und Fellows der Akademie Schloss Solitude, unterstützt vom Schauspiel Stuttgart/NORDlabor. Dem Workshop werden…

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Plenum

13. April | 15:00 - 15:30
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[Lesung] ANON: Nekro-Ökonomie und der Weltenschöpfer

13. April | 15:30 - 17:00
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Gemeinhin wird „Apokalypse“ definiert als das Ende der Welt; es bedeutet jedoch auch Entschleierung oder Enthüllung. Die Apokalypse ist nicht nur katastrophales Ende, sondern kündet auch von einem neuen Paradigma. Das Christentum markierte das Ende der Antike und bildete das Fundament der Moderne; einer Moderne, die den Tod Gottes ausrief. Doch was, wenn dies eine Fehlannahme war? Was wäre, wenn Gott in der säkularen Sprache sich bloß getarnt hat? Was, wenn die Idee von der Apokalypse als Ende aller Dinge…

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[Vortrag] Diann Bauer: Die Notwendigkeit einer entfremdenden Fremdzeitlichkeit

13. April | 17:00 - 18:00
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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In ihrem Beitrag unternimmt Bauer den Versuch, das Konzept der Xenotemporalität genauer zu umreißen. Allgemein formuliert geht dieses von der Notwendigkeit aus, angesichts unserer globalisierten Existenzweise unser Verhältnis zu Zeit neu zu denken. Diese Idee ging aus Bauers Mitarbeit mit Laboria Cuboniks am Xenofeminismus und aus ihrer Arbeit mit A.S.T. (ein Kunst- und Architekturkollektiv, das sich aus der Warte des spekulativen Urbanismus mit dem Klimawandel beschäftigt) hervor. Bauers Beitrag geht davon aus, dass unser Erfahrungswissen von Zeit den gegenwärtigen Erfordernissen…

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[Konzert] M Lamar: Funeral Doom Spiritual

13. April | 19:00 - 20:30
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Funeral Doom Spiritual ist ein Klagelied über das, was Anthony Paul Farley „die reglose Bewegung des Todes durch Sklaverei, Segregation und Neo-Segregation“ genannt hat. Dieses neue von dem Countertenor M Lamar komponierte Monodrama ist inspiriert von den Themen Apokalypse, Endzeit und Entrückung, die sich in schwarzen Spirituals finden. M Lamar nennt sie „Doom Spirituals“ (Untergangs-Spirituals). Darin erkundet er historische Ausdrucksformen ebenso wie futuristische Hoffnungen auf die Zerstörung der vorherrschenden weißen Weltordnung. Komposition von M Lamar Libretto von M Lamar and…

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[Film] Peter Ott: Das Milan Protokoll (D 2017)

13. April | 21:30
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Milanprotokoll 2

Peter Ott DAS MILAN-PROTOKOLL D 2017, 108 min., DCP, mit engl. UT Am Anfang standen - das nationbuilding im Dreiländereck Kurdistan/Rojava/Islamischer Staat - das Motiv des Menschenopfers. a) im Lehrstück "Die Maßnahme" von Bertolt Brecht und b) in dem monotheistischen Begründungsmythos, in dem Gott von Ibrahim/Abraham das Opfer des Sohnes Ismail/Isaak verlangt. Die Ärztin MARTINA arbeitet in den Flüchtlingslagern in der Nähe von Dohuk im kurdischen Nordirak. Sie hat Kontakte zu den YPJ-Brigaden in Nordsyrien und wird von diesen gebeten,…

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[Einführung/Vortrag] Athena Athanasiou: Kritische Wissenslehren über das Verteidigen dessen, was noch kommen wird.

14. April | 10:00 - 11:00
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Einführung zum Cluster von Athena Athanasiou und Elena Tzelepis: ‘Krise’ als Kritik: Kunst/Handeln als Neuvermessung der Gegenwart jenseits von Rationalisierung Angesichts der neoliberalen Form des Regiert Werdens, die durch Krisenmanagement als das dominante Imaginäre in ganz Europa und der globalisierten Welt eingesetzt wird, verteilen die biopolitische Produktion und Administration so ausbeutbarer wie entbehrlicher Körper und Bevölkerungsgruppen Ressourcen und Verwundbarkeit ungleich an unterschiedlich begüterte, gegenderte und rassifizierte Körper. Rationalisierungs-Regime, welche öffentliche Institutionen trockenlegen, die Emission von Wertpapieren und eine rassistische, sexistische,…

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[Workshop 1] Katya Sander & Simon Sheikh: Zirkulation als Kontext

14. April | 11:00 - 13:00
Workshopräume im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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New financial models, digitalization, and the opening and closing of routes of trade on a global scale, can be said to create new narratives about the economy and the fashioning of our world, and perhaps world-views. At the same time, the story of capital remains the same: constant exploitation. In thinking about these routes and stories, in this workshop we want to focus on one of the forms of these reconfigurations, namely the notion of circulation itself. Departing from Karl…

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[Workshop 3] Ülkü Süngün: TAKDIR. Die Anerkennung

14. April | 11:00 - 13:00
Workshopräume im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Die Künstlerin Ülkü Süngün nutzt ihre Workshops als experimentelles und künstlerisch-politisches Format, um Begegnung zu choreographieren und neues Wissen zu produzieren. Zum NSU-Komplex in Baden-Württemberg initiiert sie einen heterogenen Diskurs: Choreographiert mit einer Logik zwischen Weltcafé und Speed-Dating, lädt sie Expert_innen und gesellschaftliche Akteur_innen wie Stefan Reiner vom NSU Watch BW und Heval Demirdögen von Leuchtlinie (Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt) ein, aus ihrer Perspektive über den NSU-Prozess und den Stand der Aufklärungen mit den Workshopteilnehmerinnen zu sprechen. Ülkü Süngün zeigt…

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[Workshop 4] Tomislav Knaffl & Peter Streiff: In Commons handeln

14. April | 11:00 - 13:00
Workshopräume im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Beitrag zum 4. Forum Zivilgesellschaftliche Initiativen Die Vision jenseits von Geld und Tausch sagt sich so leicht: Wir erfassen, was wir für ein jeweils gutes Leben brauchen und produzieren das. Ganz einfach? Dann wäre das Handeln in Commons in aktuell machbaren Feldern schon verbreitete Praxis. Commons bezeichnet Ressourcen (Code, Wissen, Nahrung, Energiequellen, Wasser, Land, Zeit u.a.), die aus selbstorganisierten Prozessen des gemeinsamen bedürfnisorientierten Produzierens, Verwaltens, Pflegens oder Nutzens (Commoning) hervorgehen. Um eine gangbare Gesellschaft jenseits von Geld und Tausch zu…

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[Workshop 5] (für Schüler_innen) Peter Haury: Kunst und Aktion – Für eine Welt für Alle

14. April | 11:00 - 13:00
Workshopräume im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Wie kann aus kritischer Analyse künstlerisches Engagement entstehen? Wie können komplexe Probleme, aber auch zukunftsweisende und Mut machende Entwicklungen durch künstlerisches Handeln greifbar werden? Der Workshop lädt SchülerInnen dazu ein, ausgehend vom Input des Athanasiou & Tzelepis-Clusters, eigene Entwürfe und Perspektiven zu formulieren und zu debattieren.

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[Plenum] „Krise“ als Kritik: Kunst / Handeln als Neuvermessung der Gegenwart jenseits von Rationalisierung

14. April | 14:30 - 15:00
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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[Lecture Performance] Maria Hlavajova: Vorschläge für eine nicht-faschistische Lebensweise

14. April | 15:00 - 15:45
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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In ihrer Ausstellungspraxis als Kuratorin, Organisatorin und Pädagogin hat sich Maria Hlavajova mit der Kunst des Andersartig beschäftigt – einer Kunst des öffentlichen und des politischen Raums, wo die Schaffung des Andersartigen (oder des andersartigen Zusammenseins) nicht nur vorstellbar, sondern wirklich möglich ist. In ihrer Lecture Performance weitet sie den Cluster-Titel „Krise als Kritik“ zur „Krise als Vorschlag“ aus. Mit den „Vorschlägen für ein nicht-faschistisches Leben“ offeriert sie eine Praxis zur Neuvermessung einer Gegenwart, die von einem dramatischen Wiedererstarken verschiedener…

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[Vortrag] Meltem Ahiska: Das politische Gedächtnis entkommerzialisieren: Fruchtbare Erinnerungen jenseits der Mauern aus Schweigen

14. April | 15:45 - 16:30
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Erinnern gilt oft als ein dem Schweigen gegenüberstehender, politischer Akt. Doch Formen des Schweigens haben ihre eigene Struktur und nicht fixierbare Zeitlichkeit, zeichnen sich durch komplexe Beziehungen untereinander aus. Und sie werden durch das Schweige-Monopol marginalisiert. Mit Blick auf aktuelle Ereignisse in der Türkei möchte ich zeigen, dass dieses Schweige-Monopol Teil von Machtregimen ist, dem Gewaltmonopol ähnelt und sich an der herrschenden Rechtsprechung ausrichtet. Deswegen schlage ich vor, Erinnerung nicht als Spiegelbild des Schweigens zu denken und dabei zur politischen…

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[Vortrag] Isabell Lorey: Prekär werden, Schulden queeren

14. April | 16:30 - 17:15
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Ausgehend von der politisch-ökonomischen und subjektivierenden Verflechtung von Prekarisierung und Verschuldung, nimmt die Vorlesung die Verbundenheit mit anderen in den Blick, um neu über Schulden und Prekarität nachzudenken.

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[Vortrag] Natalia Brizuela: Massen, Versammlungen, Körper. Feminismus und Solidarität heute

14. April | 17:45 - 18:30
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Der Vortrag erkundet die jüngst beobachtbare Zunahme von sich in öffentlichen Räumen behauptenden Körpern; in Versammlungen, Märschen, Protesten und Streiks. Was für ein – wenn überhaupt – sozialer und politischer Wandel wird dabei eingefordert? Viele dieser Aufstände wurden dafür kritisiert, keine langfristigen politischen Alternativen hervorgebracht zu haben. Sind Körper, die in Versammlung als Masse präsent sind, dazu in der Lage, Souveränität und das Politische in unserer neoliberalen Welt neu zu definieren? Bildet Demokratie dabei den Horizont des Möglichen? In den…

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[Vortrag] Elena Tzelepis: Die Kunst der Verkörperung und feministischer Widerstand

14. April | 18:30 - 19:15
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Der Vortrag behandelt das Potenzial der Kunst, mit vielfältigen Körper-Wirklichkeiten umzugehen, sie zu mobilisieren und sich darin einzuschreiben und so – vermittels deren Beziehungen zu geschlechts- und rassespezifischer Arbeitsteilung – Herrschaft, Verdrängung sowie Inbesitznahme anzufechten. Die Vorlesung geht auf zeitgenössische feministische und dekoloniale Kunst als Verkörperung von Verletzlichkeit ein, wodurch sowohl Entkörperlichung durch politisch motivierte Gewalt wie auch Verkörperung als Potenzial zum Widerstand zu Bewusstsein gebracht werden.

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[Diskussion] „Krise“ als Kritik: Kunst / Handeln als Neuvermessung der Gegenwart jenseits von Rationalisierung

14. April | 19:15 - 20:00
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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[Film] Jasmina Metwaly: Out on the Street / Barra Fel Share’ (Ägypten 2015)

14. April | 21:00 - 22:30
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Jasmina Metwaly Out on the Street / Barra Fel Share’ (Film in Zusammenarbeit mit Philip Rizk) Ägypten 2015, 71 Min, engl. UT Out on the Streets erzählt von einer Gruppe Arbeiter aus Helwan, einer von Ägyptens Arbeitergegenden, die an einem Schauspiel-Workshop teilnehmen. Während der Proben kommen Geschichten ans Licht: von ungerechter Behandlung in der Fabrik, Polizeibrutalität, durch Gerichte gefälschten Strafanzeigen sowie zahllose Episoden von Korruption und Ausbeutung durch die kapitalistischen Arbeitgeber. In ihrem Proberaum mit Blick über Kairo – einem…

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[Performance] mitteperformance: der Korso

14. April | 22:30
Bolzstraße / Stauffenbergstraße, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173
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Bolzstraße / Stauffenbergstraße (vor dem Kunstgebäude), offenes Ende Outdoor-Performance von Studierenden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Surja Ahmed, Kristina Arlekinova, Katharina Becker, Sabrina Schray, Florian Siegert). "Der in die Mitte versetzte Seitenscheitel ermöglicht die Pose am rechten Rand ohne mit der gesellschaftlichen Mitte zu kollidieren," so die Info(T)Rap Crew 'mitteperformance' über die Message ihres neuen Tracks 'mittelscheitel'.

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Party

14. April | 23:00
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
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[Einführung/Vortrag] Simon Sheikh & Katya Sander: Erzählungen und Gegenerzählungen in der Vorhersagemodellierung

15. April | 11:00 - 12:00
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
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Vorhersagemodelle muss man sich als ein Cluster verschiedener Methoden vorstellen, das vorhandene Daten analysiert und interpretiert, um Aussagen über die Zukunft zu treffen. Kurz gesagt: Politik. Vorhersagemodelle und Simulationen sollen als „neue Erzählungen“ im Zeitalter der Quantifizierung diskutiert werden. Wie beeinflussen uns diese neuen Erzählungen, unsere kollektiven Vorstellungen von Gesellschaft und Subjektivität? Wir wollen Vorhersagemodelle als Werkzeuge der Welterschaffung diskutieren, die Statistik und Algorithmen nutzen, um darüber zu entscheiden, wie die Welt gesehen wird – ja was von ihr überhaupt…

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[Gespräch] Emmanuel Didier & Emily Rosamond: Unbeständige Messumgebungen

15. April | 12:00 - 13:00
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
Stuttgart, 70173 Deutschland
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Gespräch zwischen Emmanuel Didier & Emily Rosamond   In Foucault’scher Perspektive gelten Statistik und Quantifizierung gemeinhin als Instrumente der Macht in der Hand des Staates oder großer Firmen. In meinem Vortrag präsentiere ich zunächst meine Arbeit zu „Stataktivisten“: Aktivisten, die sich in ihren Argumenten der Statistik bedienen. Dabei geht es um Sicherheitspolizei, Künstler, Gewerkschaften. Es soll gezeigt werden, dass die solchen Wissenstechniken inhärente Macht ‘von unten’ gekapert, subvertiert und gegen die etablierten Institutionen gewendet werden kann. Darauf folgend wende ich mich…

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[Vortrag] Suhail Malik: Systembauweisen einer nicht-erzählbaren Zukunft

15. April | 14:00 - 15:00
Kuppelsaal im Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2
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Heutzutage sind integrative Gesellschaften, die sich durch Größe und Komplexität auszeichnen, auf automatisierte algorithmische Systeme angewiesen, die ihr störungsfreies Funktionieren garantieren. Vorhersagemodelle schränken den Auswahlbereich, mit dem solche Systeme operieren, ein – oft im Sinne historisch gewachsener Tendenzen und Vorlieben. Als Effekt davon werden Benutzeroptionen limitiert, das Spektrum verfügbarer Informationen und Wahlmöglichkeiten werden eingeschränkt. Andererseits minimiert diese funktionale Beschränkung die Schwankungen, welche automatisierte algorithmische Systeme erzeugen, wenn sie zukünftige Eventualitäten vorhersagen. Genau diese funktionale Normalisierung wird in die Normativität beschränkter…

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